
Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen – und mit den ersten warmen Sonnenstrahlen kommt auch die Lust zurück, wieder mehr draußen unterwegs zu sein. Nach den ruhigeren Wintermonaten wächst die Sehnsucht nach Natur und Abenteuer.
Und wenn es darum geht, führt eigentlich kein Weg am Albtal.Abenteuer.Track vorbei. Besonders die erste Etappe rund um Bad Herrenalb hat es in sich: 25 Kilometer, über 1.000 Höhenmeter und vor allem stellenweise echtes Abenteuer.
Gerade im ersten Abschnitt glänzt die Tour mit schmalen Waldpfade, steilen Anstiegen und die einzigartige Passage, die fast querfeldein durch einen Bannwald führt. Und gleichzeitig lebt der Weg dvon, dass man die Augen immer wieder offen halten muss, um die nächste Markierung nicht zu verpassen. Hier ist Aufmerksamkeit und auch ein wenig Entdeckergeist gefragt. Aber auch Trittsicherheit, da es teilweise quefeldein und steil nach oben geht. Genau das macht aber den Reiz aus.
Die Idee: Abenteuer ja – aber etwas kompakter
So reizvoll der Albtal.Abenteuer-Track auch ist, 25 Kilometer mit 1.000 Höhenmetern sind gerade zu Saisonbeginn durchaus eine Herausforderung. Daher die Frage: Geht das nicht auch etwas kompakter – ohne auf die spannendsten Passagen zu verzichten?
Die Antwort: klar. 🙂
Ich habe eine Variante zusammengestellt, die sich auf genau den Teil konzentriert, der den Abenteuertrack so besonders macht – den ersten Abschnitt bis zum Schweizer Kopf. Herausgekommen ist eine Tour mit rund 15 Kilometern und etwa 700 Höhenmetern. Klingt zwar moderat – hat es aber durchaus in sich. Denn der Großteil der Höhenmeter sammelt sich auf den ersten knapp neun Kilometern.
Und gerade die erste Hälfte der Strecke verspricht Abenteuer pur: knackige Anstiege und naturbelassene Pfade und das berühmte „Querfeldein-Gefühl“. So geht es nach oben bis zum Schweizerkopf. Dort warten dann zur verdienten Pause zwei Liegebänke und ein schöner Ausblick Richtung Bad Herrenalb.
Nach dem intensiven ersten Teil wird die Tour deutlich entspannter. Der Weg führt hinab ins Tal zur Talwiesenschänke und von dort aus direkt hinunter nach Bad Herrenalb – hier folgen wir der „Großen Runde rund um die Teufelsmühle„.
Tipp: Wer es beim Abstieg noch etwas gemütlicher mag, kann nach der Talwiesenschenke alternativ über den Katzenwildnispfad ausweichen und auf breiteren Wegen zurücklaufen.
Fazit: Die perfekte Kurz-Variante
Diese kompakte Runde ist für mich die perfekte Möglichkeit, die Lust auf Abenteuer zu befriedigen ohne dabei einen ganzen Tag unterwegs zu sein. Die Tour vereint genau das, was den Albtal-Abenteuertrack so besonders macht: wilde Natur, fordernde Anstiege und dieses kleine Gefühl von Expedition – nur eben in einer deutlich besser planbaren Variante. Wer also Lust auf eine fordernde Tour hat, aber nicht gleich 25 Kilometer unterwegs sein will, sollte sich diese Runde definitiv einmal anschauen.





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